Janet Cardiff & George Bures Miller

Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020 der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland

Laufzeit: 27. März bis 14. August 2022

Eröffnung: Samstag, 26. März 2022, 16 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)

Vom 27. März bis 14. August 2022 lädt das Lehmbruck Museum seine Besucher*innen ein, raumgreifende Klanginstallationen, bewegte Maschinen-Skulpturen und interaktive Environments der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020, Janet Cardiff und George Bures Miller, aus den letzten 20 Jahren zu erleben. Zum ersten Mal in Europa zeigt das Lehmbruck Museum das neueste Werk von Cardiff und Miller, den Escape Room (2021), den die Besucher*innen mit ihren Bewegungen „zum Leben” erwecken können. Das immersive Environment bündelt zentrale Themen der künstlerischen Arbeit von Cardiff und Miller wie in einem Brennglas: ihre Begeisterung für Miniaturwelten, in die wir uns intuitiv einfühlen, ihre Leidenschaft für das Theatrale, das große Gespür für Erzählungen, die verborgene Erinnerungen wecken, die uns gefangen nehmen und zugleich Rätsel aufgeben sowie ihr Hang zum Pittoresken, zur Vergänglichkeit, die allem Leben innewohnt. „Escape Room macht die Isolation in der Zeit des Lockdowns (wieder) erlebbar und transzendiert sie zugleich – eine psychedelische Erfahrung, die uns verzaubert und gestärkt zurücklässt”, so Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla.

Die raumgreifenden Klanginstallationen des kanadischen Künstlerpaares ziehen uns unmittelbar in ihren Bann. Mit ihren Klangskulpturen und Installationen haben Cardiff und Miller ein ganzes Genre geprägt und wurden für ihr herausragendes Werk 2020 mit dem international renommierten Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ausgezeichnet. Ihre Klangräume haben sie weltweit berühmt gemacht; sie sind getragen von der Kraft und Magie des Klangs, der Stimmen, der Musik und der Geräusche, die uns in imaginäre Welten versetzen. Sie erschaffen eine ganz eigene Wirklichkeit, in der wir uns unserer eigenen Wahrnehmung immer wieder aufs Neue versichern müssen. Herausgefordert werden alle unsere Sinne, vor allem aber der Hörsinn: Cardiff und Miller entwerfen Werke, die unsere Aufmerksamkeit in höchstem Maße aktivieren und uns sensibilisieren, um uns dem Unerwarteten zu öffnen. Sie schaffen Räume, die in ihrer Intensität einzigartig sind: Das Fühlen von Klängen, die fast geisterhafte Anwesenheit des Nichtgreifbaren, schafft eine körperliche Präsenz, die eine neue Idee von Skulptur entstehen lässt.

Auf einer Fläche von über 1.200 m² widmet sich die Werkschau im Neubau und im Souterrain des Lehmbruck Museums dem beeindruckenden Lebenswerk der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020: Von frühen Werken wie The Paradise Institute (2001) und der großen Lautsprecher-Installation The Forty Part Motet (2001) bis hin zu neuesten Arbeiten wie Sad Waltz and the Dancer Who Couldn’t Dance (2015), The Instrument of Troubled Dreams (2018) und Escape Room (2021), die erstmals in Deutschland präsentiert werden. Mit fünf großen Rauminstallationen und vier kleineren, interaktiven Werken rückt die Ausstellung die multisensorischen Qualitäten des Plastischen in den Vordergrund. Biographische Materialien laden außerdem dazu ein, die Preisträger (besser) kennenzulernen. Die Ausstellung im Duisburger Lehmbruck Museum ist die erste umfassende Werkpräsentation von Janet Cardiff und George Bures Miller in Deutschland seit 2012. Im Sommer 2023 wird die Ausstellung in Basel im Museum Tinguely Station machen.   

Mit ihrem Werk knüpfen Janet Cardiff und George Bures Miller an wichtige Entwicklungen der Skulptur des 20. Jahrhunderts an, die für die Sammlung und die Geschichte des Lehmbruck Museums relevant sind und eröffnen zugleich neue Perspektiven für die Skulptur des 21. Jahrhunderts: Sie erweitern unser Verständnis von Skulptur in die Welt der Klänge. So schaffen Cardiff und Miller eine neue Qualität von Klang als plastischem Material. Die Immaterialität des Klangs ist körperlich spürbar und bekommt so eine beeindruckende Präsenz. Der Klang wird zum plastischen Material.

Katalog

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit Texten von Dr. Söke Dinkla, Dr. Stefan Trinks und Ronja Friedrichs, 168 Seiten, im Wienand Verlag. Über abgedruckte QR-Codes sind Videos und Audiodateien der in der Ausstellung präsentierten Werke abrufbar. In zahlreichen Statements berichten Weggefährt*innen Janet Cardiff und George Bures Millers, unter ihnen Kasper König, Carolyn Christov-Bakargiev und Dr. Söke Dinkla, von persönlichen Begegnungen und gemeinsamen Projekten und zeichnen auf diese Weise sehr anschaulich und persönlich wichtige Etappen im Leben des Künstlerpaares nach. Der Katalog ist zum Preis von 28 Euro im Buchhandel sowie für 24,90 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Janet Cardiff & George Bures Miller: Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020

Mit der Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der zur Erinnerung an den am 4. Januar 1881 in Duisburg geborenen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck seit 1966 verliehen wird, würdigte eine international besetzte Jury unter Vorsitz von Rein Wolfs, Direktor des Stedelijk Museums, Amsterdam, Janet Cardiff und George Bures Miller am 12. Februar 2020 für ihren herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Skulptur der Gegenwart. Im Jurystatement heißt es dazu: „Mit ihren Klangräumen und fesselnden Geschichten haben sie sich in das kollektive Gedächtnis eines internationalen Publikums eingeschrieben. Ihre raumbezogenen Werke berühren so verschiedene Gattungen wie Theater, Kino, Musik, Klangkunst und Hörspiel und beziehen uns in einen Erfahrungsraum ein, der mit allen Sinnen zu erleben ist. Besonders hat uns überzeugt, dass Cardiff und Miller nicht ausschließlich für das Museum arbeiten, sondern mit ihren suggestiven Hörspaziergängen ihr Wirkungsfeld auch in den öffentlichen Raum der Städte erweitern und so Grenzen und Barrieren durchdringen.”

Mitglieder der Jury zur Vergabe des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland waren, neben der Direktorin des Lehmbruck Museums Dr. Söke Dinkla, die Museumsdirektorin des Musée Rodin Catherine Chevillot (Paris), die Kuratorin am Busch-Reisinger-Museum, Harvard Art Museums Dr. Lynette Roth (Cambridge), die ehemalige Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege im Landschaftsverband Rheinland Milena Karabaic, der ehemalige Kulturdezernent der Stadt Duisburg und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum (SWLM) Thomas Krützberg, das Mitglied des Kuratoriums der SWLM Michael Rademacher-Dubbick, der Ratsherr und ehemalige Kulturausschussvorsitzende der Stadt Duisburg und ebenfalls Mitglied des Kuratoriums der SWLM Udo Vohl sowie der Direktor des Stedelijk Museums Rein Wolfs (Amsterdam).

Die Mitglieder der Jury (v. l. n. r.: Dr. Lynette Roth, Udo Vohl, Milena Karabaic, Catherine Chevillot, Michael Rademacher-Dubbick, Dr. Söke Dinkla, Rein Wolfs),  Foto: Frank Vinken

Die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises an Janet Cardiff und George Bures Miller fand am 20. September 2020 im Lehmbruck Museum statt. Das Künstlerpaar war live aus Kanada zugeschaltet. Cardiff und Miller fühlten sich durch die Auszeichnung mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis sehr geehrt: „Wir freuen uns außerordentlich, diesen Preis erhalten zu haben und sind begeistert, mit dieser Würdigung nun in einer Reihe mit so vielen von uns seit Jahren verehrten Künstlern zu stehen.“ Nach Rebecca Horn (2017), Reiner Ruthenbeck (2006), Nam June Paik (2001), Richard Long (1996), Richard Serra (1991), Joseph Beuys (1986), Claes Oldenburg (1981), Jean Tinguely (1976), Norbert Kricke (1971) und Eduardo Chillida (1966) wurde der Wilhelm-Lehmbruck-Preis 2020 zum elften Mal vergeben.

Das Künstlerpaar

Janet Cardiff, geboren 1957 in Brussels, Kanada, studierte Bildende Kunst an der Queen’s University in Kingston, Ontario, und an der Universität von Alberta, Edmonton, wo sie George Bures Miller kennenlernte. Miller, geboren 1960 in Vegreville, Kanada, hatte zuvor bereits Photo Electric Arts an der Universität für Kunst und Design, Ontario, studiert. Seit den 1990er-Jahren arbeiten Cardiff und Miller zusammen und haben gemeinsam ein faszinierendes Œuvre von über 30 großen Installationen, 28 Walks und diversen kleineren Arbeiten geschaffen. Sie leben und arbeiten in Berlin und Grindrod, Kanada. Internationale Bekanntheit erlangten sie insbesondere seit dem Jahr 2001, in dem sie für ihre Arbeit The Paradise Institute mit dem Goldenen Löwen der 49. Biennale in Venedig ausgezeichnet wurden. Nur wenige Künstlerinnen und Künstler haben sich Räumen und Orten mit einer so großen Imaginationskraft genähert wie Janet Cardiff und George Bures Miller.

Werke von Cardiff und Miller befinden sich in Sammlungen bedeutender Museen, wie dem Museum of Modern Art in New York, dem ARoS Aarhus Kunstmuseum, Aarhus, der National Gallery of Canada, Ottawa, dem National Museum of Art, Osaka und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Janet Cardiff und George Bures Miller hatten Einzelausstellungen unter anderem im 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa, Japan (2017/18), im Switch House der Tate Modern, London, England (2017), im San Francisco Museum of Modern Art, USA (2015/16), im Haus der Kunst, München (2012) sowie im Hamburger Bahnhof, Berlin (2009). Sie nahmen mehrfach an der Biennale of Sydney teil und waren auf der 49. Biennale di Venezia (2001) sowie der 14. Istanbul Biennial (2015) vertreten. Den Besucher*innen der documenta 13 (2012) in Kassel ist ihre eindringliche Klanginstallation Forest (for a thousand years…) in Erinnerung geblieben, die auf einer Waldlichtung zu erleben war. Die Audio-Installation wurde jüngst im Rahmen der ersten Helsinki Biennial (2021) auf der finnischen Insel Vallisaari präsentiert.

2011 erhielt das kanadische Künstlerpaar den Käthe-Kollwitz-Preis. 2020 wurden Cardiff und Miller mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) für ihren herausragenden Beitrag zur Entwicklung der Skulptur der Gegenwart geehrt.  

Statements der Förder*innen

Für Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, ist es „eine große Freude, anderthalb Jahre nach der Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises nun die große Werkschau der Preisträger eröffnen zu können. Mit der Ausstellung zweier internationaler Künstler setzt das Lehmbruck Museum in diesen Zeiten ein Zeichen und führt uns den Wert unserer Freiheit und die Relevanz einer länderübergreifenden Vernetzung der Zivilgesellschaft, der Kunst- und Kulturschaffenden vor Augen.” 

 

„Die Werke von Janet Cardiff und George Bures Miller stehen beispielhaft für die große Innovationskraft der Skulptur”, so Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland. „Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis und die damit einhergehende Ausstellung der Ausgezeichneten trägt enorm zur Profilbildung des Kunststandortes Rheinland bei. Mit seinem langfristigen Engagement für diese international renommierte Auszeichnung möchte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die hohe Qualität und besondere Vielfalt des kulturellen Angebots im Rheinland stärken und erlebbar machen.”

 

S.E. Stéphane Dion, Botschafter von Kanada in Deutschland und Sondergesandter für die Europäische Union und Europa, sieht die Vergabe des Lehmbruck Preises an Janet Cardiff und George Bures Miller und die Ausstellung im Duisburger Lehmbruck Museum als „eine prestigeträchtige und hochverdiente Anerkennung, ein Zeichen der großen kulturellen Verbundenheit zwischen Deutschland und Kanada und als ein lebendiges Zeugnis der langjährigen, engen Beziehung des Künstlerpaares zu Deutschland. Ich wünsche dieser großartigen Ausstellung viel Erfolg und allen Besucherinnen und Besuchern inspirierende Begegnungen mit den beeindruckenden Werken der Preisträger.”     

Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport): „Duisburg ist unser Heimathafen, wir sind untrennbar mit der Stadt und der Region verbunden. Gesellschaftliches und kulturelles Engagement, das den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärkt, sind unverzichtbarer Bestandteil unserer unternehmerischen Tätigkeit. Es ist uns deshalb eine große Freude, die Ausstellung der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger mit Kunsttransporten über den Seeweg zu unterstützen.”

„Die GEBAG ist froh, das Lehmbruck Museum bei dieser ganz besonderen Ausstellung unterstützen zu können”, so Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH. „Als kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist es uns ein besonderes Anliegen, Projekte zu unterstützen, die das Leben in Duisburg noch lebenswerter machen und dazu beitragen, dass man gerne hier wohnt. Ich bin mir sicher, dass dies mit der Ausstellung Janet Cardiff und George Bures Millers gelingt.”

Begleitprogramm

Begleitend zur Ausstellung „Janet Cardiff & George Bures Miller. Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020 der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland” lädt das Lehmbruck Museum zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. Die Veranstaltungen finden vorbehaltlich eventueller Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie statt, es kann zu kurzfristigen Anpassungen kommen. Aktuelle Informationen werden auf der Website des Lehmbruck Museums (www.lehmbruckmuseum.de) veröffentlicht.

Künstlergespräch

Sonntag, 27. März, 14 Uhr        

Künstlergespräch Janet Cardiff & George Bures Miller   

Die Klangräume von Cardiff und Miller ziehen uns mit allen Sinnen in ihren Bann. Sie führen uns in poetische Welten und zu ungeahnten Hörerlebnissen, die unsere gewohnte Einschätzung dessen, was wirklich ist, ins Wanken bringen. Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla und Ronja Friedrichs, Kustodin für Moderne und Kunst der Gegenwart, sprechen mit Janet Cardiff und George Bures Miller über ihr innovatives Werk, die jahrzehntelange Zusammenarbeit und ihren meisterhaften Einsatz von Klang als plastischem Material. Das Künstlergespräch findet in englischer Sprache statt.

Teilnahme nach Anmeldung: 2 EUR zusätzlich zum regulären Eintritt

 

Sonntagsführungen

3. April / 10. April / 1. Mai / 22. Mai / 12. Juni / 17. Juli / 14. August

Jeweils um 11.30 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger statt.

Teilnahme nach Anmeldung: 2 EUR zusätzlich zum regulären Eintritt

 

Kuratorinnenführungen

Sonntag, 1. Mai, 15 Uhr

Über unsere Sehnsucht, der Wirklichkeit von Zeit zu Zeit zu entfliehen. Zum Werk von Janet Cardiff und George Bures Miller

Mit Ronja Friedrichs

 

Sonntag, 12. Juni, 15 Uhr

Ist das Böse, das Inhumane, darstellbar? Zum Werk von Janet Cardiff und George Bures Miller

Mit Dr. Söke Dinkla

 

Teilnahme nach Anmeldung: 2 EUR zusätzlich zum regulären Eintritt

Lesung

 

Mittwoch, 1. Juni, 18 Uhr

„In der Strafkolonie”

In seiner 1919 veröffentlichten Erzählung „In der Strafkolonie” beschreibt Franz Kafka einen perfiden Folterapparat, der Janet Cardiff und George Bures Miller zu ihrer Installation „The Killing Machine” inspiriert hat. Die Schauspielerin Mechthild Großmann wird den Text im Lehmbruck Museum lesen. Großmann hat an den Schauspielhäusern in Bremen, Stuttgart und Bochum gearbeitet und war 40 Jahre festes Mitglied des Tanztheaters Pina Bausch. Als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münsteraner Tatort wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Vor und nach der Lesung besteht die Möglichkeit, die Installation „The Killing Machine” zu erleben.

Teilnahme nach Anmeldung: 10 EUR

Kunst & Stulle

 

Donnerstag, 7. April, 17.30 Uhr

Zwischen Traum und Wirklichkeit – Illusionsräume von Cardiff und Miller

Mit Jörg Mascherrek

 

Donnerstag, 2. Juni, 17.30 Uhr

Gemeinsamkeiten im Werk von Jean Tinguely und Cardiff & Miller. Vom „Märchenrelief” zu „Sad Waltz and the Dancer Who Couldn’t Dance”

Mit Nina Hülsmeier

 

Teilnahme nach Anmeldung: 12 EUR inkl. Eintritt, Führung, Imbiss und Getränk

 

Kunst & Kaffee

 

Dienstag, 19. April, 15 Uhr

Virtuelle Welten. Cardiff und Millers Spiel mit der Realität

Mit Jörg Mascherrek

 

Dienstag, 17. Mai, 15 Uhr

Gedankensprünge und Assoziationsketten – Die Welt von Cardiff und Miller

Mit Ronja Friedrichs

 

Dienstag, 21. Juni, 15 Uhr

Kleine Welten – große Opern. Mit Chorgesängen und Belcanto-Arien in anderen Welten versinken

Mit Jörg Mascherrek

 

Teilnahme nach Anmeldung: 12 EUR inkl. Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen

 

 

Pay What You Want!

 

Freitag, 1. April, 15 Uhr

Virtuelle Welten. Cardiff und Millers Spiel mit der Realität

Mit Andreas Benedict

 

Freitag, 6. Mai, 15 Uhr

Kleine Welten – große Opern. Mit Chorgesängen und Belcanto-Arien in anderen Welten versinken

Mit Jörg Mascherrek

 

Freitag, 3. Juni, 15 Uhr

Cardiff und Millers Traum-Maschinen

Mit Nina Hülsmeier

 

Besucher*innen legen ihren Eintrittspreis selbst fest.

Um Anmeldung zur Teilnahme an den Führungen wird gebeten.

 

Lehmbruck Lectures

 

Donnerstag, 5. Mai, 18 Uhr

Bewegliche Geschichten – die Spaziergänge (Walks) von Janet Cardiff und George Bures Miller

Vortrag von Dr. Birgit Szepanski

 

Donnerstag, 12. Mai, 18 Uhr

„Hoffe auf einen anderen”

Konzert-Lesung mit dem Niehusmann Gitarren Duo und Jörg Mascherrek

 

Mittwoch, 18. Mai, 18 Uhr

Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit

Vortrag von Dr. Stefan Klein

 

Donnerstag, 23. Juni, 18 Uhr

Making-of

Musik und Vortrag von Tilman Ritter

 

Teilnahme nach Anmeldung: 5 EUR

 

Workshops im CITY ATELIER

 

Im CITY ATELIER können Besucher*innen jeden Alters ihren eigenen Ideen Raum geben und Kunst selber machen. Sonntags von 14 bis 17 Uhr sind sie eingeladen, an offenen Workshops teilzunehmen, Künstler*innen über die Schulter zu schauen und unterschiedliche künstlerische Techniken und Materialien zu erproben.

 

Sonntag, 3. April, 14 Uhr

Klänge lesen lernen

Mit Marina Sahnwaldt

 

Sonntag, 15. Mai, 14 Uhr

„Wenn ich mal groß bin, werde ich Kunst”, sprach der Klang.

Mit Marina Sahnwaldt

 

Sonntag, 26. Juni, 14 Uhr

Escape Room

Mit Sabine Bazan

 

Sonntag, 14. August, 14 Uhr

Was bleibt, wenn wir die Augen schließen?

Mit Marina Sahnwaldt

 

Teilnahme: 5 EUR Materialpauschale zusätzlich zum regulären Eintritt

Anmeldung: T. + (0)203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Ferienworkshop

 

1. bis 5. August, jeweils von 10 bis 14 Uhr    

Akustische Entdeckungsreisen mit Marina Sahnwaldt    

Für große und kleine Klangforscher*innen und solche, die es werden wollen (12 bis 80 Jahre)           

Das Sammeln und Bewahren gehört zu den wichtigen Aufgaben der Museumsarbeit. Im Sommerferienworkshop werden die Teilnehmenden selbst zu Museumsakteur*innen: Sie lauschen, sammeln, forschen, gestalten und machen sich die Klangwelt des Sports zu eigen. Nach einem „Ear Cleaning” begeben sich die Teilnehmer*innen auf einen Audiowalk. Sie entdecken den Körper als Klangproduzenten und übersetzen schließlich eigene Sammlungsobjekte in Klangbiografien.

 

Teilnahme: 50 EUR

Anmeldung: T. + (0)203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Finissage

Sonntag, 14. August, 17 Uhr     

Ein kleines Fest für eine große Ausstellung  

Zum Abschluss der Ausstellung Janet Cardiff und George Bures Millers lädt das Lehmbruck Museum zu Gesprächen vor der und über die Kunst der Ausstellung bei Wein, Imbiss und Musik auf dem Skulpturenhof ein.

Teilnahme nach Anmeldung bis zum 8. August: 10 EUR inkl. Eintritt, Programm und Bewirtung

Anmeldung

T. + (0)203 283 3294 oder anmeldung@lehmbruckmuseum.de

Wenn nicht anders angegeben, kostet die Teilnahme an den Führungen und Veranstaltungen 2 EUR zusätzlich zum regulären Eintritt.

Videos und Audiodateien der in der Ausstellung präsentierten Werke sind hier abrufbar:

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Über Lehmbruck Museum

Das mitten in Duisburg gelegene Lehmbruck Museum ist ein Museum für Skulptur. Seine Sammlung moderner Plastiken von Künstlern wie Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Hans Arp und natürlich Wilhelm Lehmbruck ist europaweit einzigartig. Beheimatet ist das Museum in einem eindrucksvollen Museumsbau inmitten eines Skulpturenparks, der zum Schlendern und Entdecken einlädt.

Namensgeber des Hauses ist der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, der 1881 in Meiderich, heute ein Stadtteil von Duisburg, geboren wurde. Lehmbruck ist einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Er hat mit seinem Werk maßgeblichen Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen und ist auch nach seinem frühen Freitod im Jahr 1919 bis heute einflussreich geblieben.