Die Künstler der Brücke

Kabinettausstellung zum Expressionismus

16. November 2019 bis 2. August 2020 (verlängert)

Preview: 15. November, 17.30 Uhr

Spontan, ehrlich, provokativ die Werke der expressionistischen Künstlergemeinschaft Brücke revolutionierten die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts und bereiteten in Deutschland den Weg in die Moderne. 1905 in Dresden von Architekturstudenten gegründet, lehnte sich die Gruppe gegen die traditionelle Malerei und akademische Traditionen auf. Viele ihrer Mitglieder wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff – später auch Otto Mueller und Emil Nolde – gehören heute zu den bekanntesten und beliebtesten Künstlern des Expressionismus. Das Lehmbruck Museum widmet sich in einer Kabinettausstellung den Arbeiten der Brücke-Künstler. Die Ausstellung präsentiert Werke von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller und Emil Nolde, darunter ausgewählte Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und fotografische Materialien.

Die Mitglieder der Künstlervereinigung Brücke gehören zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gründen die Gruppe in Dresden am 7. Juni 1905. Sie lernen sich während ihres Architekturstudiums kennen. Obwohl keiner von ihnen eine formelle Ausbildung an einer Kunsthochschule absolviert, sehen sie in der Kunst die Möglichkeit der gesellschaftlichen Erneuerung. Bereits das Programm der Brücke formuliert die antibürgerliche und antiakademische Haltung, die die jungen Künstler vereint. In Opposition zu den etablierten Kunstvorstellungen des Wilhelminischen Deutschlands suchen die Künstler der Brücke nach authentischen Kunstformen, ursprünglichen Lebenserfahrungen und einem unverfälschten und freien künstlerischen Stil. Spontaneität und Authentizität sind ihre Mittel, um Leben und Kunst zu einer Einheit zusammenzuführen. Ihr zentrales Thema ist dabei der Mensch, seine Beziehung zur Natur und seiner Umwelt. Ihre anti-akademische Haltung hat auch einen freieren Umgang mit ihren künstlerischen Ausdrucksformen zur Folge: Die Farbe wird rein und ungebrochen auf die Leinwand gesetzt, die Formen vereinfacht und die Fläche im Bildraum stark betont. Der Holzschnitt ist dabei das Medium, mit dem sie ihre Vorstellungen am besten zum Ausdruck bringen können.

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Im Januar 1906 kann die Brücke Emil Nolde als neues Mitglied gewinnen, der die Gruppe jedoch eineinhalb Jahre später wieder verlässt. Max Pechstein hingegen,der im Mai desselben Jahres beitritt, wird zu einem Kernmitglied. Fritz Bleyl zieht sich bereits im Oktober 1906 aus der Gemeinschaft zurück. Weitere Mitglieder sind – zum Teil nur kurzfristig – die Künstler Cuno Amiet, Axel Gallén-Kallela, Franz Nölken, Kees van Dongen und Bohumil Kubišta. Im Frühjahr 1910 tritt schließlich Otto Mueller der Gruppe bei. Pechstein zieht 1908 nach Berlin, 1911 folgen ihm Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff in die Metropole. 1912 wird Pechstein aus der Gruppe ausgeschlossen, da er sich weigert, seine Werke ausschließlich im Kontext gemeinsamer Ausstellungen zu zeigen. Zunehmende Interessensgegensätze und Individualisierungsbestrebungen der Künstler führen im Mai 1913 schließlich zur Aufösung der Gruppe. Den Ausschlag gibt ausgerechnet die von Kirchner formulierte Chronik KG Brücke, in der Kirchner sich als maßgeblicher Impulsgeber der Vereinigung dar stellt. Doch trotz ihrer Aufösung bestimmen die künstlerischen Prinzipien und die neu gefundene Farb- und Formensprache weiterhin das Schaffen der Mitglieder.

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ERNST LUDWIG KIRCHNER

Ernst Ludwig Kirchner wird 1880 in Aschaffenburg geboren. Von 1901 bis 1905 absolviert er ein Architekturstudium in Dresden mit einem zwischenzeitlichen Studienaufenthalt an der Technischen Hochschule in München und einem Besuch der Kunstschule von Hermann Obrist und Wilhelm von Debschitz. Bereits während seines Studiums freundet sich Kirchner mit Bleyl und Heckel an und wird 1905 zum Mitbegründer der Brücke. Während seiner Zeit in Dresden malt Kirchner vor allem Lanschaftsszenen und Akte. Er besucht erstmals die Insel Fehmarn, die ihm und seinen Freunden in den folgenden Jahren als Erholungsort und Inspirationsquelle dient.

Im Jahr 1911 zieht Kirchner nach Berlin, kurze Zeit später lernt er seine Lebensgefährtin Erna Schilling kennen. Das hektische Treiben und die Schnelllebigkeit der Metropole inspirieren ihn und beeinfussen die Wahl seiner Sujets und seine Malweise. Er beginnt, sich vom kollektiven Stil der Brücke zu lösen: Sein Farbauftrag wird differenzierter und seine Palette weniger farbintensiv. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, wird Kirchner einberufen und in Halle an der Saale stationiert. Er erleidet einen Nervenzusammenbruch und zieht 1917, nach mehreren Aufenthalten in verschiedenen Sanatorien, in die Schweizer Alpen nahe Davos.

Die alpine Umgebung und das bäuerliche Leben beeinfussen seinen künstlerischen Stil. In den Folgejahren kann er seine Werke auf mehreren großen Einzelausstellungen präsentieren. 1937 erfolgt die Diffamierung seines Werkes als „entartet“ und die Beschlagnahmung von 639 Werken durch die Nationalsozialisten. Ernst Ludwig Kirchner stirbt 1938 in Frauenkirch bei Davos den Freitod.

KARL SCHMIDT-ROTTLUFF

Karl Schmidt wird 1884 in Rottluff (Chemnitz) geboren. Während seiner Schulzeit freundet er sich mit seinem Schulkollegen Erich Heckel an. 1905 beginnt Schmidt ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Dresden und gründet im selben Jahr mit Kirchner, Bleyl und Heckel die Brücke. Seitdem trägt er den Namen Schmidt-Rottluff. Im darauffolgenden Jahr besucht er Emil Nolde auf Alsen und fordert diesen auf, sich der Brücke anzuschließen.

In den Jahren von 1907 bis 1912 verbringt Schmidt-Rottluff seine Sommer mit Vorliebe am Dangaster Moor. 1911 siedelt er nach Berlin über, wo er die Bekanntschaft mit Künstlern wie Lyonel Feininger und Otto Mueller macht. Nachdem sich die Künstlergemeinschaft der Brücke 1913 aufgelöst hat, wird Schmidt-Rottluff von 1915 bis 1918 zum Kriegsdienst an die Ostfront einberufen. Nach Kriegsende hält er sich während der Sommermonate in Jersthöft (Pommern), dem Taunus und am Lebasee auf. Die landschaftlichen Eindrücke seiner Sommeraufenthalte beeinfussen die Sujets seiner Werke. 1931 wird Schmidt-Rottluff zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ernannt, von der er jedoch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wieder ausgeschlossen wird. Ab 1937 wird ein Großteil seiner Werke beschlagnahmt und teilweise zerstört. Die Diffamierung des Künstlers gipfelt in einem Malverbot im Jahr 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird er Professor an der Hochschule für bildende Künste in Berlin und Ehrenbürger der Stadt Chemnitz.

In Schmidt-Rottluffs Werk dominieren Landschaftsmalereien, die von einer kräftigen Farbgebung bestimmt sind. Nach der dynamischen Formgebung seines Frühwerks nehmen geometrische und geschwungene Formen mehr Raum in seinem Werk ein. Karl Schmidt-Rottluff stirbt 1976 in West-Berlin.

EMIL NOLDE

Emil Nolde wird 1867 als Hans Emil Hansen in Nolde geboren. Von 1884 bis 1888 absolviert er eine Ausbildung zum Holzbildhauer und beginnt als Schnitzer und Zeichner für Möbelfabriken zu arbeiten. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe wird er Fachlehrer für ornamentales Zeichnen in St. Gallen. In der Zeit von 1898 bis 1900 besucht Nolde eine Privatkunstschule in München, später setzt er seine Ausbildung an der Académie Julian in Paris fort.

Im Anschluss an die Studienjahre beschließt er, sich Emil Nolde zu nennen. 1902 heiratet Nolde die Schauspielerin Ada Vilstrup, woraufhin einige Aufenthalte in Alsen, Berlin, Italien und Soest folgen. Er knüpft Kontakte zu Galeristen und Kunstsammlern wie Karl Ernst Osthaus. Seine Bekanntschaften führen zu einigen kleinen Ausstellungen und ersten Bildverkäufen. 1906 tritt Nolde der Brücke bei. Der Austritt erfolgt jedoch bereits kurze Zeit später unter anderem aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Schmidt-Rottluff. Nolde wird Mitglied der Berliner Secession. Wegen einer Auseinandersetzung mit dem Präsidenten Max Liebermann erfolgt 1910 der Ausschluss Noldes aus der Künstlervereinigung. Nach einer Südseereise in den Kriegsjahren festigt er seinen Ruf als einer der wichtigsten deutschen Künstler der Weimarer Republik. Mit 60 Jahren steht er auf nationaler und internationaler Ebene im Zenit seiner Karriere.

Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten tritt Nolde 1934 der Nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft Nordschleswig (NSAN, die spätere NSDAP-N) bei. Zahlreiche Briefe und Dokumente zeugen von seiner nationalsozialistischen Überzeugung und politischen Gefolgschaft Hitlers. Dennoch werden seineWerke als „entartet“ eingestuft und beschlagnahmt. Nolde wird 1941 aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen. Zeitgleich wird ihm ein Ausstellungs- und Malverbot auferlegt, das jedoch kurze Zeit später wieder unter Aufagen gelockert wird. Nach dem Krieg stilisiert sich Nolde als Künstler des Widerstands und ihm werden zahlreiche Ehrungen zuteil, bis er 1956 in Seebüll verstirbt.

MAX PECHSTEIN

Hermann Max Pechstein wird 1881 in Zwickau geboren. Er verrichtet eine Lehre als Dekorationsmaler und studiert von 1900 bis 1906 an der Kunstakademie in Dresden. Nach Erhalt des Sächsischen Staatspreises und einer Begegnung mit Hec kel und Kirchner tritt er 1906 der Brücke bei.

Nachdem Pechstein sich 1908 in Berlin niedergelassen hat, wird er 1910 Mitbegründer und Präsident derNeuen Secession. Aufgrund der Teilnahme an einer Ausstellung der Berliner Secession wird er 1912 von der Brücke ausgeschlossen. Es folgt eine Südseereise auf die Palau-Inseln,nach deren Rückkehr der Künstler 1916 bis 1917 an die Westfront berufen wird. Max Pechstein ist Mitbegründer der Novembergruppe und des Arbeitsrats für Kunst. 1923 ernennt ihn die Preußische Akademie der Künste zu ihrem Mitglied und er erhält eine Professur. Zu Beginn des NS-Regimes wird ihm jedoch sein Lehramt entzogen. Pechstein selbst nimmt eine passive Haltung zum Nationalsozialismus ein und tritt nach ökonomischen Schwierigkeiten der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt bei. 1937 wird ein Teil seiner Bilder als „Entartete Kunst“ diffamiert und er wird aus der Akademie ausgeschlossen.Gegen Ende des Krieges ist ein Großteil seiner Werke durch Brände zerstört. Nach 1945 wird er zum Professor an der Universität der Künste Berlin ernannt.

In seiner Kunst konzentriert sich Pechstein überwiegend auf Figurendarstellungen und Landschaftsbilder , zum Teil mit exotischen Motiven.1955 verstirbt Max Pechstein inWest-Berlin.

ERICH HECKEL

Erich Heckel wird 1883 in Döbeln geboren. Nachdem er 1901 Bekanntschaft mit Schmidt-Rottluff gemacht hat, lernt er während seines Architekturstudiums an der Technischen Hochschule Dresden Kirchner und Bleyl kennen. Heckels Ideen zu Freundschaft und zum sozialen Leben unter Künstlern tragen maßgeblich zur Gründung der Brücke bei. Bis zur Aufösung der Künstlergemeinschaft fungiert Heckel als Geschäftsführer und hauptsächlicher Organisator der Brücke-Ausstellungen. Vor seinem Umzug nach Berlin im Jahr 1911 verbringt Heckel den Sommer häufg in Dangast, Fehmarn, Italien und an den Moritzburger Teichen. Meist wird er von einem oder mehreren Brücke-Mitgliedern begleitet. Viele ihrer Akt- und Landschaftsmalereien entstehen während dieser Sommeraufenthalte.

Nachdem sich die Künstler gemeinschaft aufgelöst hat, wird Heckel von 1915 bis 1918 als Sanitätssoldat in Flandern eingesetzt. Im Anschluss an den Ersten Weltkrieg unternimmt er alljährliche Arbeitsreisen, die eine reiche Anzahl an Aquarellen hervorbringen. Ab 1937 erhält der Künstler ein Ausstellungsverbot und im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ werden 729 seiner Arbeiten beschlagnahmt. Nachdem ein Teil seiner Werke und sein Berliner Atelier im Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist, siedelt Heckel nach Hemmenhofen am Bodensee um.Von 1949 bis 1955 tritt er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule der Bildenden Künste in Karlsruhe an.

Das Œuvre Heckels erstreckt sich von psychologisch durchdrungenen Figurenkompositionen bis zu flächigen, farbintensiven Landschaftsmalereien. Insbesondere seine Holzschnitte zählen zu den stärksten Leistungen des deutschen Expressionismus. Im Jahr 1970 verstirbt Erich Heckel in Radolfzell am Bodensee.

OTTO MUELLER

Otto Karl Mueller wird 1874 in Liebau im Riesengebirge geboren. Er absolviert von 1890 bis 1897 eine Ausbildung zum Lithographen, gefolgt von einem Studium an der Kunstakademie in Dresden. 1905 heiratet er Maschka Meyer. Die intensive Beziehung zu seiner Frau taucht regelmäßig, oftmals in Form von Portraitmalereien, im Gesamtwerk des Künstlers auf.

Durch den Umzug nach Berlin im Jahr 1908 macht er Bekanntschaft mit Wilhelm Lehmbruck, Rainer Maria Rilke und den Künstlern der Brücke. Nach einer gemeinsamen Reise mit Kirchner nach Böhmen und der Teilnahme an einer Ausstellung der Brücke erfolgt 1910 offziell der Eintritt in die Künstlergemeinschaft. Er verbringt mit ihnen mehrere Aufenthalte an der Ostsee, in Böhmen und an den Moritzburger Teichen. Die Freundschaft zu Heckel und Kirchner bleibt auch nach Aufösung der Gruppe bestehen.

Während des Ersten Weltkriegs wird Mueller als Armierungssoldat und als Zeichner für die Luftschifffahrtsabteilung eingesetzt. Nach der Scheidung von seiner Frau Maschka begibt sich Mueller 1924 auf Reisen, vor allem nach Osteuropa. Er interessiert sich besonders für das einfache Leben der dortigen Sinti und Roma, das er in vielen Werken festgehalten hat. Muellers zahlreiche Aktbilder in Landschaften verweisen auf ein zentrales Thema seines Werks: die Einheit von Mensch und Natur. Im Gegensatz zu den anderen Brücke-Künstlern bevorzugt er eine gedämpfte Farbgebung. Er variierte seine Motive nur wenig und bleibt seinem Malstil bis zu seinem Tod treu. Otto Mueller stirbt 1930 in einer Lungenheilstätte bei Breslau.

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DIE KÜNSTLER DER BRÜCKE - CITY ATELIER

Das CITY ATELIER ist der Ort im Lehmbruck Museum, um Kunst selbst zu machen. Hier können Sie in inspirierender Atmosphäre den eigenen Vorstellungen Raum geben. Jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, Künstler*innen über die Schulter zu schauen, sowie verschiedene Materialien und Techniken kennenzulernen. Entdecken Sie Ihr eigenes Potential und begegnen Sie anderen kreativen Menschen! Zur Teilnahme berechtigt die Eintrittskarte ins Museum + 5 EUR Materialpauschale.

Ohne Anmeldung, ohne viel Aufwand, ohne Altersbegrenzung – Mitmachen können alle, solange Plätze frei sind.

TERMINE HERBST/WINTER 2019

24.11.2019

Kontrastreich Holzschnittverfahren

Mit Friederike Winkler-Rufenach

01.12.2019

Druckwerkstatt Schnellverfahren in der Radierung

Mit Wilfried Weiß und Marayle Küpper

08.12.2019

Das Haus der Gefühle Installation und Collage

Mit Madalina Rotter

15.12.2019

Viertelstundenakte Aktzeichnen nach Modell

Mit Bettina Kohrs

22.12.2019

Farbige Landschaften Acrylmalerei

Mit Katrin Roth

29.12.2019

Schwerelos durchs Weltall Stop-Motion-Workshop

Mit Katharina Nitz

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Über LehmbruckMuseum

Das mitten in Duisburg gelegene Lehmbruck Museum ist ein Museum für Skulptur. Seine Sammlung moderner Plastiken von Künstlern wie Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Hans Arp und natürlich Wilhelm Lehmbruck ist europaweit einzigartig. Beheimatet ist das Museum in einem eindrucksvollen Museumsbau inmitten eines Skulpturenparks, der zum Schlendern und Entdecken einlädt.

Namensgeber des Hauses ist der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, der 1881 in Meiderich, heute ein Stadtteil von Duisburg, geboren wurde. Lehmbruck ist einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Er hat mit seinem Werk maßgeblichen Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen und ist auch nach seinem frühen Freitod im Jahr 1919 bis heute einflussreich geblieben.