Das Lehmbruck Museum im Februar

Ausstellungen, Veranstaltungen, Kunstvermittlung

Seit dem 1. November 2021 gilt für Besucher*innen des Lehmbruck Museums die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Nähere Informationen, insbesondere zu Ausnahmeregelungen, sind auf der Website des Lehmbruck Museums zu finden.

Alle Angaben vorbehaltlich eventueller Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie. Es kann kurzfristig zu Anpassungen oder Ausfällen kommen. Aktuelle Informationen werden auf der Website des Lehmbruck Museums veröffentlicht.

1. Ausstellungen

Me and My Machine (bis 6. Februar 2022)

Eine Ausstellung der Kunstvermittlung

Unsere Beziehungen zu digitalen Geräten sind in der Zeit der Pandemie enger geworden, vielleicht sogar enger als wir es uns wünschen. Die digitale Technik hilft uns, Verbindungen zu schaffen, und sie kann wie eine Prothese an die Stelle unserer persönlichen Begegnungen treten. Sie erweitert unser Sensorium und bildet Projektionsflächen für unsere Wünsche. Die digitalen Helfer werden immer mehr auf unsere intimen menschlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Aber lässt sich menschliche Nähe tatsächlich an eine Maschine delegieren?

„Me and My Machine“ beleuchtet die Symbiose zwischen Mensch und digitaler Maschine. Sie fragt auf humorvolle und auf ernste Weise nach unserer aktuellen Beziehung zu digitalen Tools im Alltag: Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen? Wie werden unsere Sehnsüchte befriedigt und wie zeigen sich Abhängigkeiten und Ohnmacht gegenüber Problemen unserer Gesellschaft?

Die Ausstellung lädt dazu ein, gestalterische digitale Tools auszuprobieren, mit Gemälden und Installationen zu interagieren und den eigenen Körper zu befragen. Besucher*innen können sich in virtuelle Welten begeben, sie bekommen Anregungen, um sich über veränderte Gewohnheiten und über ihre Erfahrungen mit Entgrenzung und Rückkehr auszutauschen.

Tony Cragg (bis 18. April 2022)

Neupräsentation der Sammlung

Sich rhythmisch hochschraubend, verschlungen, geschichtet, gefaltet oder gedreht sind die Skulpturen des Bildhauers Tony Cragg. Unverkennbar ist die Formensprache des Turner-Preisträgers. Rätselhaft abstrakt und zugleich sehr vertraut offenbaren sich die Skulpturen von jedem Standpunkt überraschend anders. Die Silhouetten vermeintlich menschlicher Gesichter tauchen auf und verlieren sich beim Umschreiten wieder.

Die Skulpturen appellieren an unsere Emotionen - und so ist Tony Cragg der Überzeugung, dass Skulptur, ihre Form, Oberfläche und ihr Material den Menschen berühren und somit nachhaltig verändern können. Angeregt von der zunehmenden Verschmelzung von Natur, Mensch und Technik entstehen Skulpturen von subtiler Sinnlichkeit.

Tony Cragg, eigentlich Sir Anthony Douglas Cragg, wird 1949 in Liverpool, Großbritannien, geboren. Seine Assemblagen aus Plastilin begründen in den 1980er Jahren seinen Ruhm; schnell entwickelt er sich zu einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Von 2009 bis 2013 war Tony Cragg Rektor der Kunstakademie Düsseldorf. Er wurde mit renommierten Preisen wie dem Turner-Preis und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet er in Wuppertal.

2. Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen finden vorbehaltlich eventueller Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie statt. Es kann zu kurzfristigen Anpassungen oder Ausfällen kommen. Aktuelle Informationen werden auf der Website des Lehmbruck Museums veröffentlicht.

Jeden Sonntag wird um 11.30 Uhr eine öffentliche Führung angeboten. Die Führungen finden unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelung und FFP2-Maskenpflicht statt. Die Themen werden kurzfristig auf unserer Website bekanntgegeben.

Teilnahme: 2 EUR + Eintritt (9 EUR, erm. 5 EUR)

Anmeldung erforderlich unter T. 0203 283 3294 oder E-Mail anmeldung@lehmbruckmuseum.de

Donnerstag, 3. Februar, 17.30 Uhr

plastikBAR – Kunst & Stulle

Über allem und nicht ganz von dieser Welt: Werke des Surrealismus von Max Ernst bis Alberto Giacometti

Mit Jörg Mascherrek

Teilnahme: 12 EUR, inkl. Eintritt, Führung, Stulle und Getränk

Anmeldung unter T. 0203 283 3294 oder E-Mail anmeldung@lehmbruckmuseum.de

Freitag, 4. Februar

Pay what you want!

Jeden ersten Freitag im Monat können Besucher*innen den Eintrittspreis selbst festlegen.

Um 15 Uhr bietet Sybille Kastner eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Me and My Machine” an.

Anmeldung zur Führung unter T. 0203 283 3294 oder E-Mail anmeldung@lehmbruckmuseum.de

Dienstag, 15. Februar, 15 Uhr

Kunst & Kaffee

Über allem und nicht ganz von dieser Welt: Werke des Surrealismus von Max Ernst bis Alberto Giacometti

Mit Jörg Mascherrek

Teilnahme: 12 EUR (inkl. Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen)

Anmeldung unter T. 0203 283 3294 oder E-Mail anmeldung@lehmbruckmuseum.de

3. Kunstvermittlung

Alle Veranstaltungen finden vorbehaltlich eventueller Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie statt. Es kann zu kurzfristigen Anpassungen oder Ausfällen kommen. Aktuelle Informationen werden auf der Website des Lehmbruck Museums unter www.lehmbruckmuseum.de veröffentlicht.

Sonntag, 6. Februar, 14 Uhr

Offenes Atelier für Menschen mit Demenz

Mit Sybille Kastner und Michael Ganß

Die Teilnahme ist kostenlos und in jedem Stadium der Demenz möglich.

Anmeldung unter T. 0203 283 2195 oder E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Sonntag, 13. Februar, 14 Uhr

Das City Atelier: Aktzeichnen

Mit Katharina Bodenmüller

Teilnahme: Eintritt + 5 EUR Materialpauschale

Anmeldung unter T. 0203 283 2195 oder E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Sonntag, 27. Februar, 14 bis 15.30 Uhr

Kunst im Doppelpack: Fundstücke

Workshop im City Atelier

Für Eltern mit Kindern von 1,5 bis 3 Jahren

Teilnahme: 9 EUR (erm. 5 EUR) + 5 EUR Materialpauschale

Kinder haben freien Eintritt, 10 % Ermäßigung mit der Duisburger Familienkarte.

Anmeldung unter T. 0203 283 2195 oder E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Allgemeine Abbildungen zum Lehmbruck Museum:

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Über Lehmbruck Museum

Das mitten in Duisburg gelegene Lehmbruck Museum ist ein Museum für Skulptur. Seine Sammlung moderner Plastiken von Künstlern wie Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Hans Arp und natürlich Wilhelm Lehmbruck ist europaweit einzigartig. Beheimatet ist das Museum in einem eindrucksvollen Museumsbau inmitten eines Skulpturenparks, der zum Schlendern und Entdecken einlädt.

Namensgeber des Hauses ist der Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, der 1881 in Meiderich, heute ein Stadtteil von Duisburg, geboren wurde. Lehmbruck ist einer der bedeutendsten Bildhauer der Klassischen Moderne. Er hat mit seinem Werk maßgeblichen Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen und ist auch nach seinem frühen Freitod im Jahr 1919 bis heute einflussreich geblieben.