Ausstellungsprogramm 2019

Das Lehmbruck Museum blickt einem besonderen Jahr entgegen. Vor allem wird 2019 ein Lehmbruck-Jahr. Anlässlich des 100. Todestages des berühmten Duisburgers Wilhelm Lehmbruck zeigen wir die große Jubiläumsausstellung „Schönheit“, in der Auguste Rodin und Wilhelm Lehmbruck, die beiden Meister der Moderne, zusammentreffen. Wir richten unseren Blick auf die Schönheitsideale um die Jahrhundertwende. Welche Qualitäten und Eigenheiten ihrer Kunst sind es, die Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Altersgruppen auch heute noch in ihren Bann ziehen?

Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne

23. März bis 18. August 2019

 

„Was ist schön?“ ist eine der meistgestellten Fragen in der Kunst. Das Ideal der „Schönheit“ in der Kunst ist so ambivalent wie faszinierend. Anhand eines Dialoges von ausgewählten Arbeiten Wilhelm Lehmbrucks mit Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin zeigt die Ausstellung, wie sich das Schönheitsideal und – damit verbunden – das Menschenbild im Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert verändern. Über den gesamten Wechselausstellungsbereich des Neubaus auf einer Fläche von über 1.100 m² spannt sich die Ausstellung und präsentiert Werke aus allen Schaffensphasen der beiden Jahrhundertkünstler.

 

Während im 19. Jahrhundert die Kunstproduktion im Zeichen des Akademismus und Neoklassizismus stand, wird seit der Moderne die Kategorie der „Schönheit“ in der Kunst zunehmend kritisch beleuchtet. Das „Schöne“ gilt nicht mehr als das „Wahre“ und „Gute“, sondern im Gegenteil als das „Schöngemachte“, „Schmeichelnde“ und daher „Unwahre“. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfährt der Begriff der „Schönheit“ damit eine prägnante Umdeutung, die Auguste Rodin so zusammenfasst: „Hässlich in der Kunst ist das, was künstlich ist; was hübsch oder schön zu sein versucht, ohne ausdrucksstark [‚expressif‘] zu sein […].“

 

Obwohl die zeitgenössische Kritik in der Beurteilung seiner Kunst gespalten ist, hat die Kunst Rodins auf die nachfolgende Künstlergeneration entscheidenden Einfluss. Auch der 41 Jahre jüngere Lehmbruck beschäftigt sich immer wieder mit Rodin und so finden sich motivische und formale Bezüge sowohl im Früh- als auch im Hauptwerk beider Künstler. Im Unterschied zu Rodin entwirft Lehmbruck eine Ästhetik, die auf einem neuen Verständnis von Proportionen beruht. Seine Formensprache ist klar und beruhigt und dennoch anti-klassisch. Ihm geht es vor allem um die Darstellung einer inneren Wirklichkeit, um das Erfassen eines Ausdrucks, dem Schaffen eines neuen künstlerischen Ideals jenseits tradierter Schönheitsvorstellungen. In der berühmten ‚gotischen’ Längung seiner Figuren ist das Verlangen erkennbar, eine neue Form für das Wesen des Menschen zu finden. Es geht Lehmbruck nicht um individuelle Ähnlichkeit, sondern um eine neue Vorstellung von Schönheit, die das Menschenbild der Moderne bis in die heutige Zeit prägt.

 

Mit der Jubiläumsausstellung nimmt das Lehmbruck Museum erstmals eine Neubewertung der Idee von Schönheit in einer auf Lehmbruck, Rodin und die Bildhauerei der Moderne fokussierten Ausstellung vor. Dabei entfaltet sich die Ausstellung nicht streng chronologisch, vielmehr wirft sie Schlaglichter auf die Momente, in denen sich eine Neuentwicklung abzeichnet. In pointierten Setzungen werden Werke von Zeitgenossen und jüngeren Künstlerinnen und Künstlern, unter ihnen Alexander Archipenko, Hans (Jean) Arp, Constantin Brancusi, Alfred Boucher, Camille Claudel, Berlinde De Bruyckere und Henri Matisse, den Arbeiten der beiden Hauptprotagonisten an die Seite gestellt.

Mit mehr als hundert Werken und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen wie dem Musée Rodin in Paris, dem Gemeentemuseum in Den Haag, der Hamburger Kunsthalle, der Pinakothek der Moderne in München und dem Centre Pompidou in Paris präsentiert die Ausstellung hochkarätige Leihgaben, die in dieser Zusammenstellung erstmals zu sehen sind. Die Ausstellung ist eine umfassende Würdigung des berümten Künstlersohns der Stadt Duisburg, der seine größten künstlerischen Erfolge zu Lebzeiten in Paris und den USA feierte. Sie geht der Frage nach, welche Qualitäten und Eigenheiten der Kunst es sind, die Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen, Gesellschaften und Altersgruppen heute in ihren Bann ziehen. Was ist es, das die Menschen vor den Werken Lehmbrucks und Rodins inne halten lässt, um ihrem Wesen nachzuspüren?

 

Die Ausstellung „Schönheit“ wird vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, der Sparkasse Duisburg und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der ausstellungsbegleitende Katalog wird von der Ernst von Siemens Kunststiftung gefördert.

Wilhelm Lehmbruck: Ein Leben

Studioausstellung im Lehmbruck-Flügel

23. März 2019 bis 8. September 2019

Wilhelm Lehmbruck gilt als der einzige deutsche Bildhauer, der zu seinen Lebzeiten bedeutende internationale Anerkennung bekommen hat. In einer Studioausstellung im Lehmbruck-Flügel zeigt das Lehmbruck Museum anlässlich des 100. Todestages Lehmbrucks und parallel zur großen Sonderausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin. Meister der Moderne“ Einblicke in seine private und künstlerische Biografie.

Lehmbrucks Wohn- und Arbeitsorten folgend zeigt die Ausstellung Frühwerke, historische Fotos und Dokumente. Den Ausgangspunkt bildet sein Geburtsort Meiderich, wo er 1881 als viertes von acht Kindern von Johann Wilhelm und Margareta Lehmbruck geboren wurde. Lehmbrucks künstlerisches Talent wurde von seinem Zeichenlehrer erkannt, gefördert und mit einer Empfehlung für die Düsseldorfer Kunstgewerbeschule honoriert. Es folgte das Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie. Nach einer Italienreise zieht er 1906 ganz nach Düsseldorf, löst sich 1907 aber von der Akademie und eröffnet ein eigenes Atelier. Der Umzug nach Paris 1910 öffnete ihm einen ganz neuen Blick auf die aktuelle Kunst und den Kontakt zu wichtigen Kollegen und er bekommt 1914 eine erste Einzelausstellung in der Galerie Levesque. 1914 verlagert Lehmbruck seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und lernt dort u.a. Max Liebermann kennen. Nach den Vorbereitungen für eine Einzelausstellung in der Mannheimer Kunsthalle kehrte Lehmbruck nicht nach Berlin zurück, sondern wählte Zürich als neuen Ort für seine künstlerische Arbeit.

Diesen Stationen folgt die Ausstellung mit historischen Fotos, selten gezeigten Werken aus der Frühphase des Künstlers, wie auch mit Texten und Zitaten. Einen vertiefenden Zugang wird eine Leseecke mit Publikationen zum Werk und zur Biographie Lehmbrucks ermöglichen.

Julian Opie

Im Rahmen von Sculpture 21st

5. Juni bis 15. September 2019

 

Die Werke des international erfolgreichen britischen Künstlers Julian Opie faszinieren durch eine mit minimalen Mitteln gestaltete enorme Ausdrucksvielfalt. Die stark vereinfachten Konturen von Figuren, Gebäuden und Landschaften erinnern an Piktogramme und Logos, die uns im Stadtraum und in den Medien vielfach begegnen. Bei aller Typisierung bleibt bei Opie jedoch unter der glatten Oberfläche eine individuelle Essenz bestehen, die die Aufmerksamkeit des Betrachters festhält.

 

Für das Lehmbruck Museum hat Opie eine eindrucksvolle Installation entworfen, die die besondere Transparenz der Glashalle nutzt. Der Künstler präsentiert seine überlebensgroßen „Walking Figures“, wie sie den Raum durchschreiten und damit die Passanten vor dem Museum spiegeln.

 

Bewegung ist ein zentrales Element bei Opie, ob es sich um statische Bewegungsstudien wie bei den „Walking Figures“ handelt oder sich die Figuren in seinen Computeranimationen tatsächlich bewegen. Mit der Übersetzung digitaler Entwürfe in skulpturale Arbeiten sowie seinen animierten LED-Skulpturen liefert der Künstler einen innovativen Beitrag zur Frage, welche Form Skulptur im digitalen Zeitalter annehmen kann.

 

Julian Opie über seine Installation im Lehmbruck Museum:

 

„Die sehr schönen und klassisch-modernen Ausstellungsräume des Lehmbruck Museums erfordern eine ganz besondere Reaktion und ermöglichen eine dramatische und offene Präsentation der Arbeiten. Die optimistische und frische Architektur macht den umgebenden Park zur Kulisse für jede Installation und schafft eine dynamische Beziehung zu den Vorübergehenden.

Ich habe mich für eine kleine, urbane Ansammlung von Metallfiguren auf dem podiumartigen Boden des Museumsraums entschieden […]. Die Sammlung konzentriert sich auf den Körper als Skulptur und ich hoffe, diese Tradition in der Sprache von Verkehrszeichen in der modernen Stadt fortzusetzen.“

 

Julian Opie, geboren 1958 in London, studierte von 1979 bis 1982 an der renommierten Goldsmiths School of Art in London bei dem Konzeptkünstler Michael Craig-Martin. Er gehört zu den Mitbegründern der „New British Sculpture“, einer Gruppe junger Bildhauerinnen und Bildhauer, die um 1980 neue Impulse für die Skulptur entwickelten.

 

Die Ausstellung Julian Opies auf der nördlichen Ausstellungsfläche der Glashalle ist die zweite Präsentation des Themenschwerpunkts „Postdigital“ im Rahmen von „Sculpture 21st“. „Postdigital“ beschreibt die Durchdringung unseres Alltags von digitalen Technologien, die längst selbstverständlich geworden sind. Das Digitale ist überall und unsichtbar zugleich. Dieser Gegensatz wird als postdigitaler Zustand beschrieben, den das Lehmbruck Museum in seiner Reihe „Sculpture 21st“ 2019 anhand von zeitgenössischen Positionen zur Diskussion stellt.

 

Der Themenschwerpunkt „Postdigital“ im Rahmen von „Sculpture 21st“ wird mit insgesamt drei Präsentationen von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

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Eija-Liisa Ahtila

Skulptur in Zeiten des Posthumanismus

28. September 2019 bis 26. Januar 2020

 

Die Ausstellung gibt mit Fotografien, Zeichnungen, Filmen und Multimediainstallationen einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk der international renommierten Künstlerin Eija-Liisa Ahtila (*1959). Als Pionierin und eine der bedeutendsten internationalen Vertreterinnen der Film- und Videokunst hat die Finnin Ahtila, wie kaum ein anderer Künstler, Formen entwickelt, die in ihrer architektonischen Struktur und suggestiven Kraft zu einem anderen Verständnis des Miteinanders von belebter und unbelebter Umwelt (Ökologie) führen können. Ahtila arbeitet mit zeitgenössi­schen Mitteln daran, eine neue Wahrnehmung zu etablieren, die uns Einsichten in unser aktuelles fragiles Gleichgewicht der Welt ermöglicht. Die Ausstellung hat das Ziel, auf ungewohnte Weise neue Erfahrungen zu unseren Wechselbeziehungen mit der Umwelt zu initiieren. Es geht weniger um ein Umweltbewusstsein im herkömmlichen Sinn als um eine veränderte Wahrnehmung von uns als Teil der Welt.

 

Angesichts der wachsenden ökologischen und gesellschaftlichen Krisen entwerfen Ahtilas Werke alternative Weltmodelle, in denen unsere Fähigkeit zur Einfühlung in den „Anderen“ auf die Probe gestellt wird. Das Potential für Empathie und Liebe gegenüber Anderen fordert alle Gesellschaften auch mit Blick auf aktuelle Herausforderungen wie die Migrationsbewegungen heraus. Empathie könnte der Schlüssel sein für das Verständnis einer komplexen, fragilen (Um)Welt zu Beginn des

21. Jahrhunderts.

 

Das wegweisende Werk Ahtilas hilft, uns der Frage: „Welche Lebensformen können auf die gegenwärtigen Herausforderungen reagieren?“ beispielhaft und zugleich grundsätzlich zu nähern. Ahtilas innovative Erzählstrategien, die architektonischen Anordnungen und skulpturalen Elemente erweitern das Feld der Skulptur und schaffen hybride Werkkonstellationen, die Erkenntnisse jenseits herkömmlicher Perspektiven zulassen. Die Ausstellung eröffnet für das Lehmbruck Museum als Zentrum Internationaler Skulptur ein neues Feld der Forschung und Präsentation.

 

Ein wesentlicher Aspekt der Ausstellung Ahtilas ist es, sowohl durch die aktuelle Brisanz von Themen wie Ökologie, Biopolitik oder Posthumanismus als auch durch die videobasierten Medien ein junges Publikum anzusprechen. Die multimedialen Räume beziehen die Besucher unmittelbar ein und ermöglichen Lernen und Perspektivwechsel über körperliche Erfahrung.

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DAS CITY ATELIER - "Alle Kunst ist Maß"

Ein Projekt der Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums

Bis 27. Oktober 2019

 

"Alle Kunst ist Maß. Maß gegen Maß, das ist alles. Die Maße, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den körperlichen Ausdruck, bestimmen die Linie, die Silhouette und alles." (Wilhelm Lehmbruck)

 

Seit August 2018 erfreut das CITY ATELIER im Lehmbruck Museum Jung und Alt – nun geht es in die Verlängerung. Unter dem Motto „Alle Kunst ist Maß“ (Wilhelm Lehmbruck), passend zur großen Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“, beschäftigt sich das CITY ATELIER ab Mai mit dem künstlerischen Gestaltungsprinzip der Proportion. Mit innovativen Techniken und ausgefallenen Materialien können die Besucher eigene Ideen kreativ verwirklichen. In einem abgeschrimten Bereich des CITY ATELIERS kann man sich entspannen und die Seele baumeln lassen.

Bei wöchentlichen Workshops können sich die Atelierbesucher unter Anleitung professioneller Künstler beispielsweise an eigenen Radierungen oder räumlichen Zeichnungen mit Naturmaterialien versuchen. So steht jeder Workshop unter einem bestimmten Motto, das als Orientierung für die eigenen Kreationen dient. Die eindrucksvollsten Arbeiten werden als „Besucher-Kunstwerk der Woche“ prämiert und im Museum ausgestellt. Wer sich außerhalb des Workshops künstlerisch betätigen möchte, kann sich der Museums-Rallye widmen und an verschiedensten Orten des Museums kleine künstlerische Aufgaben erledigen.

 

Zum Angebot des CITY ATELIERS gehört auch die Reihe „Kunst im Doppelpack“, bei der Eltern mit Kleinkindern an einem speziell auf sie ausgerichteten Programm teilnehmen und das Museum sinnlich erkunden können.

 

DAS CITY ATELIER wurde mit der Unterstützung des Freundeskreises des Lehmbruck Museums realisiert.

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Ein Überblick über die Themen und Daten unserer Ausstellungen 2019:

bis 17. Februar 2019

Oskar Schlemmer: Jahre Bauhaus

Kabinettausstellung

bis 17. Februar 2019

Meisterwerke des Expressionismus

Sammlungspräsentation

bis 17. Februar 2019

Vor Ort 2018

Ausstellung der IG Duisburger Künstler

23. März bis 18. August 2019

Schönheit

Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne

23. März bis 8. September 2019

Wilhelm Lehmbruck. Zur Person

Studioausstellung und Neupräsentation

bis 5. Mai 2019

Jochen Gerz: THE WALK

keine Retrospektive

23. Mai bis 1. September 2019

Sculpture 21st: Julian Opie

In der Reihe "Postdigital"

21. September 2019 bis 26. Januar 2020

Eija-Liisa Ahtila.

Skulptur in Zeiten des Posthumanismus

bis 27. Oktober 2019

DAS CITY ATELIER

Ein Projekt der Kunstvermittlung

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Benedict

Lehmbruck Museum

Düsseldorfer Str. 51

47051 Duisburg

T: +49 (0) 203 283 3206

F: +49 (0) 203 283 3892

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Über LehmbruckMuseum

In einem der reizvollsten Museumsbauten der Nachkriegszeit präsentiert das LehmbruckMuseum eine einzigartige Sammlung moderner Skulptur. Ausgehend vom Werk Lehmbrucks begegnen sich hier Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus – in Werken von Picasso, Barlach, Brancusi, Dali, Magritte, Beuys oder Serra. Zudem verfügt das Museum über Deutschlands bedeutendste Giacometti-Werkgruppe. Wegweisende Wechselausstellungen und Veranstaltungen sowie die überregional beachtete Kunstvermittlung ergänzen die Sammlung und machen das Haus zu einem Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst.

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