Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises 2017 an Rebecca Horn und Eröffnung der Ausstellung am 24. November 2017

Am 21. Juni 2017 wählte eine international besetzte Jury die Künstlerin Rebecca Horn zur Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin der Stadt Duisburg. Jetzt steht der Termin der Preisverleihung fest: Die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises 2017 an Rebecca Horn findet am 24. November 2017, um 18 Uhr im Lehmbruck Museum, Duisburg, statt. Die Laudatio hält Peter Raue, Berlin. Gleichzeitig wird die umfassende Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus" mit neuesten Werken Rebecca Horns eröffnet.

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Rebecca Horn fühlt sich durch ihre Benennung sehr geehrt: „Meine Freude über die Auszeichnung mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis 2017 und der damit verbundenen Einzelausstellung im wunderbaren Lehmbruck Museum ist sehr groß. Ich sehe mich in einer Reihe mit von mir verehrten Künstlerkollegen wie etwa Kounellis, Oldenburg, Beuys, Serra, Tinguely und stelle mit einer gewissen Genugtuung fest, die erste Frau in der Geschichte des renommierten Preises zu sein, der diese besondere Ehre zuerkannt wird."

 

„Die Stadt Duisburg ist stolz: Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis wird an die großartige und vielseitige Künstlerin Rebecca Horn verliehen. Ich freue mich sehr auf die Preisverleihung und die kommende Ausstellung, die ein Höhepunkt im kulturellen Leben Duisburgs sein wird“, so Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Sören Link.

 

Kulturdezernent Thomas Krützberg freut sich besonders, „dass wir gemeinsam mit der Künstlerin dieses frühe Datum für die Ausstellung gefunden haben, so dass die Preisverleihung und die Eröffnung noch in diesem Jahr stattfinden können.“

 

Die Ausstellung präsentiert erstmals die neuesten Werke der Künstlerin: „Gerade in den letzten Monaten hat Rebecca Horn ebenso beeindruckende wie überraschende Arbeiten geschaffen, die eine ganz neue Dimension ihres Werkes eröffnen“, so Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla: „Es sind minimalistische Skulpturen, deren meditativen Bewegungen die Betrachter ganz unmittelbar in ihren Bann ziehen.“

 

Isabel Pfeiffer-Poensgen, die als neue Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Ausstellung dankenswerterweise großzügig fördert, ist über die Auszeichnung der international renommierten Künstlerin sehr erfreut. Sie schätzt besonders, dass „mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis Rebecca Horns über viele Jahre mit unverwechselbarer Handschrift gestaltetes Werk angemessen gewürdigt wird“.

 

„Rebecca Horns Werk ist seit 2006 nicht mehr umfassend in Deutschland gezeigt worden“, so Dr. Ursula Sinnreich, Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, „deshalb freut es mich für Nordrhein-Westfalen umso mehr, dass die Ausstellung im Duisburger Lehmbruck Museum stattfindet. Wir fördern dieses herausragende Kunstereignis auch aus diesem Grund mit besonderer Überzeugung.“

 

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und die Stadt Duisburg danken folgenden privaten Unterstützern: Herrn Stephan Böninger, der Sparkasse Duisburg mit ihrem Vorstands­vorsitzenden Dr. Joachim Bonn, Herrn Dr. Thomas Ludwig, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Frau Dr. Doris König und Herrn Dr. Otmar Franz, Stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, den Herren Paul Köser und Dr. Reimund Göbel als Freunde des Museums sowie der Moontower Foundation in Bad König und allen Förderern, die ungenannt bleiben möchten.

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Über LehmbruckMuseum

In einem der reizvollsten Museumsbauten der Nachkriegszeit präsentiert das LehmbruckMuseum eine einzigartige Sammlung moderner Skulptur. Ausgehend vom Werk Lehmbrucks begegnen sich hier Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus – in Werken von Picasso, Barlach, Brancusi, Dali, Magritte, Beuys oder Serra. Zudem verfügt das Museum über Deutschlands bedeutendste Giacometti-Werkgruppe. Wegweisende Wechselausstellungen und Veranstaltungen sowie die überregional beachtete Kunstvermittlung ergänzen die Sammlung und machen das Haus zu einem Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst.