Liquid Identities

Lynn Hershman Leeson - Identitäten im 21. Jahrhundert

20 JANUAR 2016, LEHMBRUCK MUSEUM, DUISBURG
Zusammenfassung
Lynn Hershman Leeson ist eine der international einflussreichsten Medienkünstlerinnen. In der Ausstellung „Liquid Identities“ tritt ihr Werkkosmos erstmals in Wechselbeziehungen zu Arbeiten von Cindy Sherman, Sophie Calle, Laurie Simmons, Mike Kelley und Paul Thek, die sich in ihrem Werk mit dem Thema der „flüssigen“, sich in Bewegung befindlichen, Identitäten beschäftigen. Auch auf die jüngere Künstlergeneration hat das Werk Hershman Leesons eine nachhaltige Wirkung, wie ausgewählte Arbeiten von Aram Bartholl und Sidsel Meineche Hansen zeigen. Für Museumsdirektorin Söke Dinkla liegt die kunsthistorische Bedeutung Lynn Hershman Leesons vor allem darin „dass sie in einer Zeit, in der die noch neue digitale Technologie die Kunstwelt spaltete, ihre ästhetischen Potentiale nicht nur erforschte, sondern mit großer Weitsicht eine Kritik ihrer gesellschaftlichen Wirkungen formulierte.“
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Über LehmbruckMuseum

In einem der reizvollsten Museumsbauten der Nachkriegszeit präsentiert das LehmbruckMuseum eine einzigartige Sammlung moderner Skulptur. Ausgehend vom Werk Lehmbrucks begegnen sich hier Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus – in Werken von Picasso, Barlach, Brancusi, Dali, Magritte, Beuys oder Serra. Zudem verfügt das Museum über Deutschlands bedeutendste Giacometti-Werkgruppe. Wegweisende Wechselausstellungen und Veranstaltungen sowie die überregional beachtete Kunstvermittlung ergänzen die Sammlung und machen das Haus zu einem Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst.

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