Wahlverwandtschaften

Duisburger Künstler und junge Talente

30 SEPTEMBER 2015, LEHMBRUCK MUSEUM, DUISBURG
Zusammenfassung
Unter dem Titel "Wahlverwandtschaften" zeigt die Überblicksausstellung ab dem 3. Oktober ausgewählte Positionen und Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Duisburg und Nordrhein-Westfalen.

Als Referenz dient Goethes Roman "Wahlverwandtschaften" (1809), der die Geschichte zweier Paare beschreibt, die sich jeweils in den Partner des anderen verlieben und so in den Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft geraten.

Die Ausstellung schlägt dabei ein neues Kapitel der Duisburger Kunstgeschichte auf: Sie präsentiert Werke von Künstlerpersönlichkeiten, die mit ihrem Werk und ihrem Engagement das Leben in der Stadt prägen und setzt sie in Beziehung zu Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler, die in Duisburg geboren sind und heute an anderen Orten der Welt arbeiten. Zugleich richtet sie in diesem Jahr ihren Blick über Duisburg hinaus in das benachbarte Rheinland, ins Ruhrgebiet und nach Westfalen.

Die Auswahl der insgesamt 43 beteiligten Künstlerinnen und Künstler traf eine Jury aus Vertretern der Duisburger Künstlerverbände sowie Mitarbeiterinnen des Museums unter dem Vorsitz der Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla. Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler wurden Künstlerinnen und Künstler aus ganz NRW eingeladen, "Wahlverwandtschaften" miteinander einzugehen. Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla betont die hohe Qualität der ausgewählten Arbeiten und resümiert: „Nach der langen Vorlaufphase und den vielen Entscheidungen ist es schön zu sehen, wie sich jetzt alles zu einem Ganzen zusammenfügt. Die Zusammenarbeit sowohl mit den Künstlerinnen und Künstlern selbst als auch mit den Künstlerverbänden war sehr produktiv.“

Für Kuratorin Dr. Marion Bornscheuer ist es wichtig, „dass jede Arbeit zwar für sich stehen muss, aber auch stellvertretend für das gesamte Werk eines Künstlers oder einer Künstlerin steht.“

Im Zusammenspiel aller Arbeiten ergibt sich nun eine Ausstellung, die die Vielfalt und Qualität der Kunstszene Duisburgs und Nordrhein-Westfalens widerspiegelt. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, das von Fotografien über Skulpturen bis hin zu Installationen reicht.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 3. Oktober, 16 Uhr, zeigt die Künstlerin Stepahnie Sczepanek eine Performance.

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Über LehmbruckMuseum

In einem der reizvollsten Museumsbauten der Nachkriegszeit präsentiert das LehmbruckMuseum eine einzigartige Sammlung moderner Skulptur. Ausgehend vom Werk Lehmbrucks begegnen sich hier Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus – in Werken von Picasso, Barlach, Brancusi, Dali, Magritte, Beuys oder Serra. Zudem verfügt das Museum über Deutschlands bedeutendste Giacometti-Werkgruppe. Wegweisende Wechselausstellungen und Veranstaltungen sowie die überregional beachtete Kunstvermittlung ergänzen die Sammlung und machen das Haus zu einem Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst.

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